Begleitung von Psychosomatischen Erkrankungen bei Erwachsenen und Kindern

Man muss Geduld haben mit dem Ungelösten im Herzen,

und versuchen, die Fragen selber lieb zu haben,

wie verschlossene Stuben, und wie Bücher,

die in einer sehr fremden Sprache geschrieben sind.

 

Rainer Maria Rilke

Der Schwerpunkt meiner Arbeit als Heilpraktikerin liegt im Bereich der psychosomatischen Erkrankungen.

 

Warum interessieren mich die Psychosomatischen Erkrankungen?

 

Die Gesundheit erhalten

Mein Wunsch ist es, die Gesundheit der Menschen durch das Wissen darum, was Körper, Geist und Seele gesund erhält, möglichst zu stärken und zu erhalten.

 

In Samuel Hahnemanns 'Organon der Heilkunst' heisst es in § 4 Gesundheits-Erhalter:

"Er (Anm. d. Verf.: gemeint ist der Arzt oder Heilpraktiker) ist zugleich Gesundheits-Erhalter, wenn er die Gesundheit störenden und Krankheit erzeugenden und unterhaltenden Dinge kennt und sie von den gesunden Menschen zu entfernen weiss." 

Das heisst, wenn Sie sich höchst ungesund ernähren, sich wenig bewegen oder überhaupt mit sich selbst eher ungünstig und wenig achtsam umgehen, dann fällt mir das bei Ihnen im Laufe der Anamnese oder im Laufe der Behandlung auf. Ich mache Sie dann darauf aufmerksam und versuche, Sie dazu zu ermuntern, einiges besser zu machen.

 

Wenn Sie dies dann tatsächlich auch wirklich tun, dann kann Ihr Organismus allmählich wieder stärker und auch gesünder werden. Wenn Sie dies nicht tun, weil Sie nichts ändern wollen an Ihrem Lebensstil, dann ist auch eine anthroposophische oder homöopathische Behandlung nur in gewissen Grenzen hilfreich.

Salutogenese

Den Begriff der Salutogenese prägte der israelisch-amerikanische Medizinsoziologe Aaron Antonovsky  (1923–1994) in den 1980er Jahren als komplementären Begriff zur Pathogenese.  Er beschäftigt sich mit der Frage, wie eigentlich Gesundheit entsteht. So ist Gesundheit nicht als Zustand, sondern vielmehr als Prozess zu verstehen.

 

Das heisst im Grunde nichts anderes, als dass viele Erkrankungen vermieden werden könnten, wenn wir uns so weit wie möglich an den naturgemäßen Regeln einer positiven Lebensordnung orientierten. Dann könnten wir im Sinne einer Salutogenese bewusst aktiv an dem Erhalt unserer eigenen Gesundheit mitwirken.

Lebensordnung

„Im Maße liegt die Ordnung, jedes Zuviel und jedes Zuwenig setzt an Stelle der Gesundheit Krankheit.“

       Sebastian Kneipp

 

Dieses Zitat von Sebastian Kneipp lässt erahnen, was damit gemeint ist. 

Um gesund zu bleiben, ist es schon wichtig, dass wir nachts ausreichend schlafen, um tagsüber wach und möglichst gut gelaunt tatkräftig unseren Tag gestalten können.

Auch die Einhaltung von Rhythmen hilft uns, gesund zu bleiben.

Rhythmus im Schlafen und Wachen, im Arbeiten und genügend Entspannen, ein gesundes - aus möglichst biologischem Anbau stammendes - und vielseitiges Essen und Trinken, Vermeiden von übermäßigem Gebrauch von Genussmitteln, genügend Bewegung und eine vielseitige Freizeitgestaltung sind sicher günstig.

 

Wenn wir andauernd dagegen verstoßen, kann Krankheit entstehen.

Achtsamkeit

Dies berührt auch das Thema der Achtsamkeit und des Umgangs mit sich selbst.

Wir Menschen wachen immer mehr dazu auf, dass wir über weite Strecken selbst Verantwortung tragen für den Erhalt unserer Gesundheit. Diese Verantwortung sollten wir uns selbst zuliebe auch übernehmen. Viele von uns versuchen bereits, bewusst gut mit sich selbst umzugehen. 

 

So weist uns Samuel Hahnemann in den §§ 5 - 7 Organon darauf hin, dass es wichtig ist, die eigene Lebensweise neben allen anderen Krankheitszeichen und Symptomen mit anzuschauen, um Veränderungen beim Patienten zu bewirken, soll der Organismus wieder einen Weg hin zur Gesundheit finden, indem die Lebenskraft gestärkt wird. Hier ist Ihre Mithilfe notwendig.

 

Schon Hippokrates lehrt uns: "Wer stark, gesund und jung bleiben will, sei mäßig, übe den Körper, atme reine Luft und heile sein Weh eher durch Fasten als durch Medikamente". 

Psychosomatische Erkrankungen

Was sind Psychosomatische Erkrankungen?

Psychosomatische Erkrankungen sind solche, bei denen sich unbewußte psychische und psychosoziale Themen mit der Zeit körperlich manifestieren. 

 

In einem weiten Sinn spielen seelische und soziale Faktoren bei allen Erkrankungen eine Rolle.

 

In einem engeren Sinn führen schädliche gedankliche Muster und Störungen des seelischen Gleichgewichts, die immer auch mit Beziehungen im Sozialen in Zusammenhang stehen, über kurz oder lang zu körperlich fassbaren Erkrankungen.

 

Auch Kinder können von psychosomatischen Erkrankungen betroffen sein!

 

Beispiele für solche Erkrankungen, bei denen seelische und soziale Faktoren eine wichtige Rolle spielen können, sind unter anderem: 

 

Asthma

Allergien und andere Hauterkrankungen

Essentieller Bluthochdruck

Koronare Herzkrankheit und Herzinfarkt

Chronisch entzündliche Darmerkrankungen

Reizdarm

Reizmagen

Magengeschwür

Migräne

Rheumatoide Arthritis

Schilddrüsenüberfunktion und viele andere ...

Somatoforme Störungen

'Soma' bedeutet Körper  und 'form(e)' bedeutet soviel wie 'ähnlich' ---> siehe die Seite 'Somatoforme Störungen', also körperähnliche Störungen: Sie haben z. B. Schmerzen, die keine körperlichen Ursachen haben. Die Laborwerte sind normal! Schmerzen können auch rein psychisch bedingt sein.


Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine ärztliche Diagnose. Bitte beachten Sie hierzu die Hinweise zu Gesundheitsthemen im Impressum!

 

©Margit Adele Volk

 

 

 

Psychosomatische Homöopathie & Anthroposophische Medizin

Individuell, nah am Menschen

Die Botschaft des Krankseins verstehen