Psychosomatische Herzerkrankungen

  • Wie geht es Ihnen?
  • Nehmen Sie sich alles zu Herzen?
  • Wie geht es Ihrem Herzen wirklich?
  • Folgen Sie Ihrem Herzen?
  • Wie fühlen Sie sich - innerlich und äußerlich?

 

  • Nehmen Sie regelmäßig Kontakt mit Ihrem Inneren auf?
  • Kennen Sie Ihre Innere Stimme?
  • Hören Sie auf Ihre Innere Stimme?
  • Sind Sie achtsam im Umgang mit sich selbst?

Herzerkrankungen können entstehen, wenn Sie sich selbst nicht wirklich ernst nehmen in Ihren Gefühlen und Gedanken, auch wenn Sie nicht achtsam sind in der Ernährung, in den Lebensrhythmen von Schlafen und Wachen, und wenn Sie sich viel zu wenig an der frischen Luft bewegen.

Es ist sehr wichtig, solche Fragen mit in den Alltag einzubeziehen, auch wenn es schwer fällt.

Es ist größtenteils der eigene Lebensstil, der zu vielen Erkrankungen führt. Das heißt aber auch: Wir können vieles vermeiden, wenn wir unseren Lebensstil verändern.

Aber, und das ist sehr wichtig: Überfordern Sie sich nicht und haben Sie etwas Geduld mit sich selbst.  

Verändern Sie in kleinen Schritten Ihre ungünstigen Gewohnheiten, Ihnen zu Liebe. 

 

Ein Beispiel, wie dies gelingen kann, lernen Sie bei den Ernährungs-Docs im NDR (zu finden in der dortigen Mediathek):

"Adipositas: Wie nimmt man dauerhaft ab?" - Die Ernährungs-Docs - 05.11.2018 21:00 Uhr Autor/in: Annette Willenbücher - "Christoph F. ist 'Stress-Esser', bringt es nach vergeblichen Diäten auf 150 Kilo und hat nachts gefährliche Atemaussetzer. Die Docs zeigen ihm, wie er wirklich Gewicht los wird", zum Beispiel in folgendem Video: https://www.ndr.de/fernsehen/sendungen/die-ernaehrungsdocs/Adipositas-und-Schlafapnoe,ernaehrungsdocs314.html

Achtsamkeit

Wichtig ist die Qualität des Umgangs mit sich selbst, denn Sie sollten sich in Ihrem Körper rundum so richtig wohlfühlen. 

 

Eine ungesunde Lebensweise führt zu sehr viel Druck und Stress. Zu wenig Bewegung und Entspannung, zu wenig Schönes und kaum Lebensfreude, dafür zu viele ungesunde Fette sowie Industriezucker, Rauchen, Alkohol und sonstige Drogen, zu viel Kummer und Sorgen und keinen Sinn mehr im Leben sehen, tun ein übriges. 

 

Je besser es Ihnen gelingt, die Signale Ihres Körpers aus dem Inneren Ihres Herzens wahrzunehmen, je feiner Sie spüren, wie es Ihnen dort geht, desto besser können Sie rechtzeitig gegensteuern.

Pflegen Sie die Empfindsamkeit Ihres Herzens und zeigen Sie Gefühle!

 

Angst, Kummer, Sorgen und Depressionen können das Herz schwer belasten. Sie können Ihr Herz kräftigen, indem Sie Gefühle zulassen und Ihren Kummer mit einem befreundeten Menschen oder mit einer Psychologin oder einem Psychologen teilen. So erleichtern Sie Ihr Herz.

 

Meditieren Sie regelmäßig, gehen Sie spazieren und pflegen Sie das Staunen - beispielsweise über das Entdecken Ihrer vielen Gesichter, über eine schöne Blüte, über die kunstvolle Ausgestaltung einer Schneeflocke, über das spielende Kind, das die Welt neugierig erkundet oder über den Sonnenuntergang und den funkelnden Sternenhimmel über uns am Firmament.

 

Nehmen Sie einfach wahr, aber bewerten Sie nicht. Bleiben Sie positiv.

 

Schreiben Sie Tagebuch und machen Sie sich Notizen über Erlebtes, über das, was Sie belastet, aber auch über das, was Sie freut. So sortieren Sie Ihre Gedanken und bewegen alles im Herzen. Sie können alles ruhig abwägen und Schlüsse daraus ziehen.

 

Wenn Sie mit einer größeren Achtsamkeit durch Ihren Alltag gehen, erweitern Sie den Raum Ihrer Empfindung in Ihrem Herzen. Sie werden ruhig und können besser entspannen. Sie finden Ihre eigene Mitte - immer wieder neu. Fangen Sie an, zu singen, zu tanzen und zu springen, wenn Sie möchten.

 

Schließlich: Geben Sie Ihrem Leben einen Sinn. Wofür brennen Sie? Folgen Sie dem Feuer der Begeisterung und des Interesses. Das macht glücklich und zufrieden.

 

 

 

                                                                        Herzensworte

 

                                                                        Achte auf deine Gedanken, 

                                                                        denn sie werden Worte.

                                                                        Achte auf deine Worte, 

                                                                        denn sie werden Handlungen.

                                                                        Achte auf deine Handlungen, 

                                                                        denn sie werden zu Gewohnheiten.

                                                                        achte auf deine Gewohnheiten,

                                                                        denn sie werden dein Charakter.

                                                                        Achte auf deinen Charakter, 

                                                                        denn er wird dein Schicksal.

 

                                                                        - aus dem Talmud

 

 

 

 

Verwendete Literatur:

Annette Bopp, Andreas Fried, Ursula Friedenstab (Hg.), ‚Die Havelhöher Herzschule - Neue Perspektiven für Herzpatienten‘

aethera im Verlag Freies Geistesleben & Urachhaus GmbH, 2009

 

A. Bopp, Dr. med. T. Breitkreuz, Dr. med. A. Fried, Dr. med. J. Gruber

‚Das Herz stärken - Ganzheitliche Selbsthilfe bei Infarkt und Herzschwäche‘

Gräfe und Unzer Verlag, 1. Aufl. 2011

 

Annette Bopp, Dr. Thomas Breitkreuz

‚Bluthochdruck senken - Das 3-Typen-Konzept’

Gräfe und Unzer Verlag, 2009, 11. Aufl. 2011

Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine ärztliche Diagnose. Bitte beachten Sie hierzu die Hinweise zu Gesundheitsthemen im Impressum!

©Margit Adele Volk

Psychosomatische Homöopathie & Anthroposophische Medizin

Individuell, nah am Menschen

Die Botschaft des Krankseins verstehen