Somatoforme Störungen

Bei den somatoformen Störungen können keine körperlichen Befunde festgestellt werden, obwohl die Patientinnen und Patienten nicht nur seelisch, sondern auch körperlich leiden.

Auch die Blutwerte sind meist völlig normal.

 

Hier kann es auch passieren, dass Patienten fälschlicherweise medikamentös behandelt werden. Doch hier helfen die allopathischen Medikamente meist nicht, weil die Ursache nicht körperlicher, sondern seelischer Natur ist.

 

Neben vielen Allgemeinsymptomen (wie z. B. Müdigkeit, Erschöpfung) stehen hier Schmerzerkrankungen an erster Stelle. 

Ein Beispiel hierfür ist die Fibromyalgie, die mit dauernden Schmerzen des Muskel-Faser-Systems einhergeht. 

Dann folgen Beschwerden von Herz und Kreislauf, des Atmungstrakts, des Urogenitalsystems, Beschwerden von Magen und Darm, und auch neurologische Symptome können gegeben sein.

 

Aufgrund einer ständigen Erregung des vegetativen Nervensystems können solche Erkrankungen auch chronifizieren.

 

Dies geht meist einher mit chronischer Ermüdung bei schon leichteren Anstrengungen, ferner mit Erröten, Hitzewallungen, Schweissausbrüchen, mit Mundtrockenheit, Herzklopfen und einem Gefühl von Druck oder Unruhe in der Magengegend.

 

Manche Patienten suchen einen Arzt nach dem anderen auf, weil sie endlich wissen möchten, was ihnen fehlt.

Diese Patienten fühlen sich häufig im Stich gelassen und nicht ernst genommen.

Sie werden als Simulanten wahrgenommen, oder es wird ihnen eine hypochondrische Störung unterstellt.

 

 

 

Dieser Artikel behandelt ein Gesundheitsthema. Er dient nicht der Selbstdiagnose und ersetzt keine ärztliche Diagnose. Bitte beachten Sie hierzu die Hinweise zu Gesundheitsthemen im Impressum!

©Margit Adele Volk

 

 

 

 

Psychosomatische Homöopathie & Anthroposophische Medizin

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